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Freie Therapeutische Praxis für Lebens- und Konfliktberatung, Psychotherapie, Körperarbeit und Theologisch-seelsorgerische Begleitung, Eckhard & Adelheid Karrasch, Offenbach am MainStart | Aktuelles | Therapie | Angebote | Über uns | Kontakt | Impressum
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Die Konzentrative Bewegungstherapie

(KBT)

ist eine sehr wirksame, leiborientierte, psychotherapeutische Methode.
Wahrnehmung und Bewegung werden als Grundlage zu neuen Erfahrungen genutzt und damit als Ermutigung zu neuem Handeln.
So öffnet sich ein Weg, verdrängte Erfahrungen zu erinnern, unterdrückte Kräfte neu zu beleben und mit sich selbst mehr in Kontakt zu kommen.

 

Unser Erleben und Tun
drücken sich in unserem Körper aus und finden im Körper statt.

Ein Grundelement der Konzentrativen Bewegungstherapie ist es, diesem Zusammenhang nachzuspüren und ihn mit Konzentration und mit wachen Sinnen wahrzunehmen.

 

Auch in unserer Sprache
finden wir diese Übereinstimmung. Wenn wir hinhören, können wir das in vielen Redewendungen und Floskeln entdecken:
Auf eigenen Beinen stehen – weiche Knie bekommen – die Ellenbogen benutzen – jemand geht die Luft aus – sich jemand vom Leib halten – mit dem Kopf durch die Wand wollen – etwas fest im Griff haben etc..

 

Die Aufmerksamkeit
richtet sich in der KBT mit ruhiger Konzentration auf körperliche Vorgänge.
Bewegung wird verstanden als ursprüngliche Kraft und Lebensäußerung des Menschen. Bewegung wird sowohl als äußere Bewegung, als auch als innere Bewegung wahrgenommen.

Die KBT geht davon aus, dass sich alle Erfahrungen des Menschen nicht nur seelisch niederschlagen, sondern dass sie auch eine „verkörperte“ Lebensgeschichte des Menschen ergeben. Im Körperbild und in Körperempfindungen, in Haltungen, Fehlhaltungen und im Verhalten, in Spannungen oder Verspannungen wird diese „Verkörperung“ spürbar.

 

Der Körper hat seine eigene Sprache
mit der er auch Übersetzer unsere Gefühle ist.
Er macht Unsichtbares sichtbar – ohne Worte.
Der Körper ist gefühlsnah und sagt deshalb manches über unsere emotionale Befindlichkeit aus. Er drückt aus, was uns noch nicht zu Bewusstsein gekommen ist und für das wir noch keine Worte gefunden haben.

Dieser Sprache des Körpers wieder im Spüren über alle Sinne auf die Spur zu kommen, dazu leitet die Konzentrative Bewegungstherapie an.

 

Im geschützten Raum
des therapeutischen Prozess führen Sinneswahrnehmung und Bewegung, Berührung, Gestaltung und Gespräch zu vertiefter Selbsterkenntnis.


Durch Ausprobieren wird das Gewohnte bewusst gemacht und gegebenenfalls in Frage gestellt. Es geht darum, über Probehandeln zu finden, was in einem oft fremdbestimmten Alltag das „Eigene“ ist.


Die Konzentrative Bewegungstherapie lenkt die Aufmerksamkeit zur Wahrnehmung des eigenen Körpers in Ruhe und Bewegung. Sie ermöglicht neue Erfahrungen im Kontakt und der Begegnung mit anderen Menschen und Gegenständen, eröffnet Wege sich in Raum und Zeit neu zu erleben. So werden Veränderungen vorbereitet.

Das wache Wahrnehmen

meiner Befindlichkeit, etwa unter der Fragestellung:

  • Wie ist meine Haltung?
  • Wie ist mein Standpunkt im Leben?
  • Wie gehe ich auf Neues zu, wie lasse ich Altes los?
  • Wieviel Nähe und Distanz brauche ich?
  • Was ist der Sinn meiner körperlichen Beschwerden?
  • Wie kann ich Lebenslust spüren?

führt zu einem Erproben neuer Wege und Idealerweise zum Abbau festgefahrener Haltungen und Fehlerwartungen.

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